Meine besten Tipps für das Meditieren

Mit diesen Tipps klappt das Meditieren wie von selbst

 

Meditation ist eine jahrtausendealte spirituelle Praxis. Es gibt viele Arten zu meditieren und ebenso viele positive Effekte, die diese Entspannungstechnik auf uns Menschen hat. Meditation ist mehr, als einfach nur mal abschalten. Sie kann deine Gesundheit verbessern und dir sogar dabei helfen, dich weiterzuentwickeln.

Das Meditieren kann zu tiefen Selbsterkenntnissen führen und dich auf deinem persönlichen Lebensweg ein ganzes Stück voran bringen. Selbst die Wissenschaft bestätigt den Nutzen der Übungen, weshalb immer mehr Menschen auf die Vorteile der Meditation aufmerksam werden und diese für sich entdecken. Wenn auch du dein Leben mit der spirituellen Praxis bereichern möchtest, aber noch nicht sicher bist, wie dir das gelingt, dann werden dir die Tipps in diesem Beitrag helfen. Viel Erfolg und Entspannung beim Meditieren.

 

Yoga und Meditation – was hat das miteinander zu tun?

 

Bevor es losgeht: Vielleicht fragst du dich gerade, warum du einen Blogartikel über Meditation auf einer Yogaseite findest. Die Antwort ist einfach: Yoga ist Meditation! Denn das Bild vom stillsitzenden Buddha ist nur ein Aspekt der spirituellen Praxis.

Meditieren kann man auf viele Art und Weisen. Sowohl passiv als auch aktiv. Zwar ist das Stillsitzen mit geschlossenen Augen die erste Assoziation, die die meisten Menschen im Kopf haben, doch die Entspannungstechnik hat viele Facetten. Unter anderem auch einige mit Bewegung und sogar sportlichen Elementen. Zu diesen Facetten gehören zum Beispiel die Gehmeditation, Trancetanz, meditatives Bogenschießen und ganz besonders Yoga.

Denn beim Yoga geht es nicht nur darum, sich zu bewegen, es geht vor allem darum, durch die Bewegung Körper und Geist in Einklang zu bringen. Die Übungen können zwar anstrengend sein, doch sie bringen dabei auch viel Entspannung mit sich. Yoga erdet und lässt zugleich die Energie fließen. Mit Hilfe der Bewegungen verbindest du dich, wie für eine Meditation typisch, mit dir und deinem Körper, kommst zur Ruhe, tankst auf und wirst bewusster.

 

Wie du einfach und erfolgreich meditieren kannst

 

Stundenlang im Schneidesitz sitzen, an nichts denken und Räucherstäbchenduft einatmen? Das muss nicht sein. Denn beim Meditieren geht es darum, dass du dich wohl fühlst. Nur so kannst du richtig entspannen und dich auf die Meditation einlassen. Um wirklich effektiv in die Entspannung eintauchen zu können, gibt es ein paar Punkte zu beachten:

 

Die Gedanken

 

Was viele abschreckt, ist der Gedanke, beim Meditieren an nichts zu denken. Einige fragen sich, wie das gehen soll – und das zu Recht. Denn unser Gehirn ist immer aktiv und es geht nicht darum, wie viele glauben, es einfach „auszuknipsen“. Das ist weder der Sinn beim Meditieren, noch ist es möglich. Meditation bedeutet viel mehr, dass du nicht aktiv denkst oder grübelst, sondern deine Gedanken wie einen Fluss fließen lässt, ohne sie zu bewerten.

Was auch immer zu dir kommen möchte: Lass es kommen - und wieder gehen. Ertappst du dich dabei, aktiv über deine Wahrnehmungen und Gedanken nachzudenken, dann lenke deinen Fokus sanft zurück auf die Beobachterrolle. Zwinge dich nicht, an nichts zu denken und wehre dich nicht gegen aufkommende Gedanken.

Denn auch dieser Zwang und Widerstand bringen dich in eine aktive Rolle und halten dich davon ab, erfolgreich zu meditieren. Sollte dir das passieren (und das passiert selbst erfahrenen Menschen), dann ärgere dich nicht, sondern lasse die Gedanken los und wie Wolken vorbeiziehen. Mit der Zeit wird dir das immer leichter fallen.

 

Die richtige Haltung

 

Eine richtige Haltung gibt es beim Meditieren nicht. Die Haltung, in der du dich am wohlsten fühlst, ist die richtige. Das kann im Sitzen oder auch im Liegen sein. Du musst nicht eisern im Schneidersitz oder Fersensitz ausharren, obwohl das für dich tierisch unbequem ist. Im Gegenteil. Das wäre sogar kontraproduktiv.

Finde die Haltung, in der du dich so richtig fallen lassen kannst und die du lange beibehalten kannst, ohne dass sie dir Schmerzen bereitet oder ungemütlich wird. Dadurch kann sich dein Körper am besten entspannen, was eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass du erfolgreich meditieren kannst.

 

Der richtige Kraftort

 

Meditieren kannst du theoretisch überall. Gerade als Einsteiger ist es jedoch einfacher, sich einen ruhigen, ungestörten Platz zu suchen, an dem man sich so richtig wohlfühlt. Dein Kraftort kann sich sowohl drin als auch draußen befinden. Ob im eigenen Zimmer, im Garten, im Wald oder auf dem Balkon – wichtig ist, dass du dich an diesem Ort geborgen, sicher und gut fühlst.

Hast du einen Platz, an dem du automatisch zur Ruhe kommen und auftanken kannst, solltest du diesen nutzen. Entscheidest du dich dafür, in einem Zimmer zu meditieren, so räume es vorher auf, lüfte gut und sorge für eine gemütliche Temperatur und eine entspannende Atmosphäre. Ein gutes Duftöl, Räucherstäbchen, Meditationsmusik, ein schönes Licht: Probiere aus, was dir gut tut und dir dabei hilft, dich zu entspannen.

Hast du die Möglichkeit dazu, kannst du dir einen eigenen Meditationsplatz in deiner Wohnung einrichten. Meditierst du regelmäßig am selben Platz, gewöhnst du dich daran, an diesem schnell in einen meditativen Bewusstseinszustand zu kommen.

 

Der richtige Einstieg

 

Wie bei so vielen Dingen im Leben, ist auch beim Meditieren der Einstieg die größte Herausforderung. Damit dir der Einstieg gut gelingt, solltest du ein paar Punkte beachten.

Am wichtigsten ist es, dich nicht von vorneherein zu überfordern und dir vorzunehmen, eine Stunde oder mehr zu meditieren. Beginne mit fünf bis zehn Minuten täglich und steigere dich langsam. So erlebst du Erfolge, statt Frust, was motivierend ist. Als nächstes geht es darum, in welcher Verfassung du die Meditation beginnst.

Du solltest nicht zu müde sein, da du sonst vermutlich einschläfst. Außerdem solltest du vorher etwas Leichtes gegessen und getrunken haben, da Hunger und Durst ablenken. Wichtig ist auch, dass du vor dem Meditieren auf die Toilette gehst, falls du musst.

 

Hast du diese Punkte beachtet, dann gehe an deinen Lieblingsort, nimm deine gewünschte Haltung ein, schließe deine Augen und konzentriere dich nur auf deinen Atem. Atme dabei langsam bis in den Bauch hinein.

Spüre, wie sich das Atmen anfühlt, wie die Luft ein- und ausströmt und lausche dem Geräusch. Kommen Gedanken oder Unkonzentriertheit auf, lenke deine Aufmerksamkeit einfach wieder auf deinen Atem und lasse dich mit jedem Atemzug tiefer in einen Zustand der körperlichen und geistigen Entspannung fallen.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: dranbleiben! Selbst wenn es nicht sofort so klappt, wie du es dir wünschst. Meditation ist eine Übung, die einem immer leichter fällt, umso öfter man sie praktiziert. Regelmäßig zu meditieren ist also das A und O. Du wirst sehen, dass du so immer tiefer und länger meditieren kannst. Und dich zudem besser fühlst und achtsamer wirst.

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