Wieso Yoga dein Leben verändert

Lebenselixier Yoga und die positiven Wirkungen auf deinen Alltag

Wir westlich orientierten Menschen neigen dazu, Yoga nur als Sport anzusehen, doch dahinter steckt sehr viel mehr. Wer anfängt, sich mit Yoga zu beschäftigen, stellt fest, dass es sehr viele unterschiedliche Arten gibt; zudem wartet, wenn du darauf eingehen möchtest, eine ganze Philosophie auf dich.

Glückliche Frau im Yoga-Studio Yoga wird auf jeden Fall einen positiven Einfluss auf dein Leben haben. Manches geschieht allmählich, auch unbewusst, anderes entscheidest du selbst, weil dir irgendwann danach ist. Wichtig dabei ist, dass du ganz bei dir bleibst und bei deinem Training auf deinen Körper hörst. Gehe nie weiter, als er das an diesem Tag mitmachen will.

Nachstehend findest du eine Liste mit möglichen Verbesserungen, die Yoga in dein  Leben bringen kann. Dabei ist es übrigens nicht notwendig, einmal pro Woche einen Kurs von eineinhalb Stunden zu besuchen. Du kannst ebenso gut 20 Minuten zu Hause auf einer Yoga- oder Gymnastikmatte trainieren, und zwar immer dann, wenn es dir gut passt. Gern auch täglich. Bücher, DVDs und Internetvideos helfen dir, die besten Übungen für dich persönlich herauszufinden, denn du sollst Spaß an der Sache haben und dich nicht quälen müssen. Vor allem ist es nicht wichtig, was andere machen oder können, sondern nur du und dein Tun sind für dich relevant. Damit sind wir schon nahe an den möglichen Veränderungen.
 

1. Körperliche Veränderungen

1.1. Beweglichkeit

Als Erstes wirst du feststellen, dass du beweglicher wirst. Dabei ist jede Übung nur so weit auszuführen, wie du es schaffst. Trete nicht in Wettbewerb mit Menschen, die Yoga schon seit Jahren und Jahrzehnten betreiben. Dein Körper ist das Maß der Dinge, sonst nichts. Deine Bänder, Sehnen und Muskeln brauchen Zeit, sich zu dehnen und den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
 


1.2. Entspannung


Wenn du in den 15 bis 20 Minuten Training ganz bei dir bist und dich nicht ablenken lässt, bist du anschließend entspannter und nimmst diese Entspannung mit in den Tag. Die Muskeln lockern sich, du fühlst dich wohler. Verkrampfte Haltungen entkrampfen sich, was sich auch auf deine innere Einstellung auswirkt. Du bewegst dich dynamischer und bekommst eine jugendlichere Ausstrahlung.
 
 

1.3. Gesundheit


Yoga fördert die Gesundheit, das ist unbestritten und gilt für die Asanas (Körperübungen) und deren Kombination mit Atemübungen und Mudras (Fingeryoga). Gerade Hatha-Yoga, das bei uns im Westen sehr weit verbreitet ist, trainiert den Körper auf eine sanfte Art. Viele Leiden wie beispielsweise Bluthochdruck, Verspannungen und orthopädische Themen können verschwinden oder zumindest gelindert werden.
 


2. Innere Veränderungen

2.1. Gelassenheit


Die körperliche Entspannung, die wir oben thematisiert haben, geht mit der Zeit tiefer: Du wirst gelassener und geduldiger und stellst fest, wie gut dir beides tut. Vielleicht entdeckst du, dass du Yoga am liebsten täglich trainierst, um diese positiven Gefühle dauerhaft zu festigen. Du kannst Atemübungen mit einbauen, die diese Wirkung unterstützen. Dass die neue entspannte Haltung auch Auswirkungen auf dein Umfeld hat, ist eine logische Folge. Du gehst anders mit deinen Mitmenschen um, reagierst auf Probleme ruhig und behältst den Kopf oben. Deine Ausstrahlung wirkt harmonisierend.
 
 

2.2. Wichtiges und Unwichtiges

Du behältst den Überblick und erkennst, was wirklich wichtig ist in deinem Leben. Du richtest den Fokus nach innen und baust mehr Tätigkeiten in deinen Alltag ein, von denen du genau weißt, dass sie richtig und gut für dich sind. Das ist zum einen dein Yogatraining, aber auch Unternehmungen, Wannenbäder, Massagen, Lesestunden und was dir sonst am Herzen liegt. Du findest deine Balance. Es findet sich übrigens immer Zeit für das, was uns wichtig ist.
 
 

2.3. Selbstbewusstsein


Yoga macht dich mit der Zeit selbstbewusster. Je genauer du deinen Körper kennenlernst und auf seine Bedürfnisse eingehst, umso besser geht es dir. Dieses Wohlgefühl zieht automatisch mehr Selbstbewusstsein nach sich. Du wirst dich nicht mehr einsam fühlen, wenn du allein bist, und gehst vielleicht allein ins Kino, setzt dich in ein Café oder brichst zu einem langen Spaziergang auf.
 
 
 
2.4. Erkenntnisse

Neben der Frage, was wichtig für dich ist, erkennst du mit der Zeit auch, welche Tatsachen des Lebens du hinnehmen musst und welche du ändern kannst und willst. Du hast keinen Grund mehr, tatenlos zu meckern, sondern wirst tatkräftig eingreifen, wenn ein Zustand nicht mehr zu dir passt. Auf der anderen Seite kannst du alles loslassen, was nicht bei dir bleiben will oder was du schon lange überflüssigerweise mit dir herumschleppst. Das Leben verändert sich jede Minute, es ist gut, mit leichtem Gepäck zu reisen. Du merkst den Unterschied, übernimmst Verantwortung und verspürst eine große Erleichterung.
 

3. Änderungen im Verhalten

3.1. Ernährung


Viele Menschen, die Yoga ernsthaft und regelmäßig betreiben, finden zu einem neuen Essverhalten. Sie essen weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse und sie trinken viel Flüssigkeit, aber wenig Alkohol; auch weniger Zucker, Weißmehl, Fertiggerichte und ungesunde Knabbereien kommen auf den Tisch. Mancher wird zum Vegetarier oder Veganer. Die Einstellung zu Mensch, Natur und Tier ändert sich; du kümmerst dich mehr um diese dringlichen Fragen, die nicht zuletzt in unserem Zeitalter der Klimaveränderung wichtiger werden denn je.
 


3.2. Achtsamkeit


Ein wesentlicher Aspekt deines Lebens mit Yoga ist die Achtsamkeit. Sie zeigt sich darin, dass du dir deines Körpers und seiner Bedürfnisse bewusst bist, aber auch darin, dass du plötzlich das sprichwörtliche Blümchen am Wegesrand bemerkst und vielleicht zum ersten Mal in deinem Leben bewusst betrachtest. Das Leben bekommt eine neue Bedeutung für dich und du erkennst, dass du selbst der Gestalter deines Lebens bist. Achtsam kümmerst du dich um deine nächsten Schritte und nimmst das Leben an, wie es eben ist: prachtvoll und trotz aller Schwierigkeiten voller schöner Momente.

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